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Wie Social Media beim Jobwechsel hilft – 3 Tipps

Sichtbar sein und werden – das ist das große Motto aller sozialen Netzwerke. Wer sich  selbst darstellt und positive Sichtbarkeit erhöht kann aus der anonymen Angestelltenmasse ausbrechen und etwa durch einen Jobwechsel wieder auf den persönlichen Karrierepfad zurückkehren. Doch mit den Chancen gehen auch Risiken einher, wie die letzten Skandale rund um das Thema Datenschutz und Sicherheit gezeigt haben. Im dritten Teil der KEX-Blog-Social Media-Serie erklären wir, wie eine wirksame Selbstpräsentation bei der Jobsuche und Auftragsakquise hilft.
 

1. Die Jobsuche ist im 21. Jahrhundert zum Dauerzustand geworden und die Beschäftigung auf Lebenszeit bis zur Rente bereits ein Auslaufmodell. „Je besser die Ausbildung, desto höher die Wahrscheinlichkeit für häufige Wechsel. Jobwechsel fördern die Karriere“, sagt Expertin Svenja Hofert. Deshalb steht die Pflege der eigenen Kontakte an oberste Stelle – aus dem Netzwerk kommen oft spannende Angebote. Wer dann sein soziales Profil pflegt und eine positive Präsenz im Internet pflegt, hat für künftige Aufgaben bereits eine gute Startposition erworben. Social Media hilft dabei, mehr Kontakte als früher zu pflegen und den Zeitaufwand klar und einfach zu skalieren.
 

2. Werbung und Be-Werbung werden künftig noch vielfältiger und komplizierter. Anstatt sich selbst zu bewerben oder als Auftragnehmer und Unternehmen vorzustellen, zeigen sich im Web zuallererst Menschen. Durch ihre Aktivität in Social Media – ob nun bei Twitter, Kommentare auf Webseiten oder Blogs – ordnen sie sich selbst bestimmten Themen und Schlagworten zu und geben ihrem Profil damit indirekt eine individuelle Prägung. Durch die allgegenwärtige Sichtbarkeit liegt der neue Job oder Auftrag oft nur einen Mausklick entfernt. „In einer Welt, in der es zunehmend auf Selbstpräsentation ankommt, wird das Video immer wichtiger“, ergänzt Hofert. „Es liefert persönliche Eindrücke gleich mit und spart die erste Vorstellungsrunde.“
 

3. Den stärksten Eindruck hinterlassen Jobwechsler mit einem professionellen Profil bei XING/Linkedin sowie einer eigenen Internetpräsenz. Hier sollte das Blog im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen. Hofert rechnet mit einem (nebenberuflichen) Zeitinvest von zwei bis drei Jahren, um in einem neuen Bereich als Experte wahrgenommen zu werden. Neben Texten helfen auch Videos und Podcasts beim Aufbau einer (neuen) Reputation. In Kombination mit Twitter und Facebook lassen sich die Inhalte zudem clever weiterverbreiten. Hoch im Trend liegen Tipps und Tutorials zu aktuellen Fragestellungen, auch Interviews mit anderen Experten werden gerne gesehen und gehört. „Deshalb haben wir diese neuen Trends auch bei unseren Musterkonzepten – für Designer, Programmierer und viele weitere Berufsgruppen – integriert“, erklärt Hofert.
 

Image (CC): Tax Credits

Kategorie: Social Media