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Wie Sie werden wie Sie sein wollen

"Ich mach mir die Welt, wie Sie mir gefällt..."

Vielen Menschen ist im Job zum Beispiel Flexibilität wichtig und sie versuchen alles dafür zu tun, um dieses für sich zu erreichen. Bei dem von Svenja Hofert entwickelten Worklifestyle®-Test  kam heraus, dass von den rund 300 Personen, die im Oktober ihren Worklifestyle ermittelt haben, Flexibilität 19,43% sehr wichtig (“stimme voll zu”) und 36,04% immerhin noch wichtig (“stimme weitgehend zu”) ist. Viele Menschen sorgen für sich und schauen, dass das was sie sich im Leben wünschen und das was sie haben, sei es beruflich oder privat weitgend harmoniert.  Jeder Mensch hat für sich eine Meinung und eine Haltung zu den Dingen im Leben.

 

Wie geht es Ihnen, haben Sie manchmal das Gefühl keiner versteht Sie oder Sie wundern sich darüber, dass Sie andere Menschen bzw. deren Verhalten nicht nachvollziehen können? Das alles hängt mit unserem Menschenbild zusammen. Das ist geprägt durch unsere Anlagen, unsere Erziehung bzw. unsere Umgebung. Unser Menschenbild bestimmt unsere Sicht auf uns selbst und andere.  Wir beeinflussen mit unsere Haltung zu uns selbst, wie wir uns selbst und andere annehmen – und auch wie wir uns verändern wollen bzw. können.
Schauen Sie sich Ihre Kinder an bzw. gehen Sie in Ihre Kinderzeit zurück. Welche Rolle haben Sie gespielt bzw. übernehmen Ihre Kinder. Manche Väter sagen, Jungs, die dominieren, die alles an sich reißen sind nun einmal die Bestimmer in der Gruppe. Ja, auch eine Einstellung. Andere wiedersetzen sich gegen solche Haltungen. Sie denken, kein Wunder, das sich  immer mehr Menschen egoistisch und egozentrisch benehmen.
Es gibt tätsächlich Eltern, die es schon bei ihren Kindern "unmännlich" finden, wenn diese mit Puppen der Schwester spielen, sie bekommen immer nur Autos geschenkt. Ich habe das Gefühl, das heute viel zu viel von den Eltern manipuliert und beeinflusst wird. Es gibt so viele Eltern, die ständig ihren Kindern alles erklären, ständig alles kommentieren und ausdiskutieren. Ich habe manchmal das Gefühl, sie verlieren sich fast selbst und leben ausschließlich in der Welt der Kinder und der Freunde der Kinder.
 

Aber zurück zu unseren Haltungen. Jedes Leben ist einmalig und unwiederholbar. Deshalb liegt es am Menschen selbst, die "richtigen" Entscheidungen zu treffen. Hinterfragen wir unser Verhalten und wollen es gern verändern, hilft es sich mit anderen Menschen zu beschäftigen, die sich sehr starkt verändert haben und warum.

Vielleicht stellen Sie beim Nachdenken fest:

  • Menschen, die eine Krankheit durchlaufen haben, können danach ganz anders werden.
  • Menschen, die Schicksalsschläge erlebt haben, sind danach nicht mehr dieselben.
  • Menschen, die häufige Ortswechsel erleben  verändern sich stärker.
  • Menschen, die den Beruf gewechselt haben, legten damit oft auch einen Teil ihrer alten Identität ab.
  • Menschen, die eine lange Reise unternommen haben, kehrten anders zurück.
  • Menschen, die ein Jahr aus dem Beruf ausgestiegen sind, sind seitdem anders …

Die Basis für eine erfolgreiche Verhaltesänderung sind Ihre Glaubenssätze. Wenn Sie glauben, jeder könne sich ändern, so haben Sie eine Grundhaltung, die Veränderung sowohl bei sich selbst als auch bei anderen möglich macht.
"Unsere Haltung bestimmt, ob etwas möglich wird oder nicht. Wer sagt: "Das geht nicht" verhindert, dass es geht.
Egal was Sie verändern möchten. Wissen Sie was Ihnen hilft: Menschen die an Sie glauben und Sie bei Ihrem Veränderungsprozess unterstützen. Wir wollen den anderen auch nicht enttäuschen, wir machen es also auch für den anderen.
Der Glaube anderer an uns, kann Berge versetzen. Gut ist, wenn es Menschen betrifft, die wichtig für uns sind, uns aber nicht so nahestehen, dass emotionale Vertrickungen  entstehen. Besser ist es, jemanden zu finden, der weiter weg ist.
Die Lehrerin, die sagte: „Du hast einen super Vortrag gehalten, eine spannende Diskussion entfacht und warst eine gute Moderatorin",  wird mit dieser Aussage vielleicht ein Initialzünder sein. Sie ist emotional weit genug entfernt, damit dieser  Aussage Glauben geschenkt wird.
Die Haltung der anderen zu uns  ist also unendlich wertvoll.  Unsere Umgebung schafft den Raum für die Entfaltung unserer Potentiale. In einer "fruchtbaren Umgebung" wachsen wir über uns hinaus. Wir entfalten vielleicht sogar Kreativität, wenn wir eigentlich gar nicht kreativ sind bzw. glauben es nicht zu sein.
Leider kann man nicht erzwingen, dass jemand an einen glaubt.
Aber wir können Schicksal spielen: Indem wir beginnen, an uns selbst zu glauben. Der erste Schritt dazu lautet: Grenzen überwinden. Und das hat ganz viel mit Training zu tun. Wir müssen uns mit Nicht-Können nicht abfinden. Fast alles kann trainiert werden.

Bevor Sie jedoch einen anderen Weg einschlagen, ist es essentiell sich mit den eigenen Stärken zu befassen. Was ist Ihre zentrale Stärke. Vielleicht sind Sie ein super Netzwerker, oder Sie gewinnen jedes Schachspiel oder alle kommen zu Ihnen, um ihr Herz auszuschütten. Jeder kann sich verändern, es ist allerdings leichter direkt bei den eindeutigen Stärken zu beginnen.  Das ist mit einer Schatzsuche vergleichbar. Kompetenzen sind Helfershelfer für Stärken. Es gibt fachliche, methodische, kognitive und kommunikativ-soziale Kompetenzen. Fachliche Kompetenzen sind leicht zu entwickeln: ein Excel-Kurs wirkt Wunder gegen fehlende Kenntnisse oder zu umständliches Arbeiten mit Halbwissen. Schwieriger wird es bei weicheren Kompetenzen. Nehmen wir die Kompetenz Kommunikationsfähigkeit. Da fließt ziemlich viel hinein, zum Beispiel: menschliche Bedürfnisse und Stimmungslagen erkennen,  zuhören können, klar formulieren und zwischen sachlicher Aussage und Beziehungsebene unterscheiden und auf beides eingehen können. Mit einer klaren Definition von weichen Kompetenzen wird eine Kompetenz wirklich fassbar. Um eine Kompetenz überhaupt zu zeigen oder um sie zu entwickeln, braucht ein Mensch eine subjektiv schlüssige Begründung, dies zu tun. Er muss es also wollen, ein Motiv haben. Warum lohnt es sich etwa, kommunikativer oder kreativer zu werden? Egal, was Sie sich vornehmen Bleiben Sie dran!

Tipp:

Am besten gelingt Ihnen das, indem Sie eine Zeit lang ein Veränderungstagebuch führen. So verhindern Sie auch das Rückfallen in alte Verhaltensmuster.
Außerdem rate ich Ihnen, das Verhalten mit einem Bild zu ankern.

Zusammenfassung:

  • Menschen können sich verändern, wenn sie selbst daran glauben, dass es möglich ist.
  • Menschen können sich verändern, wenn andere an Sie glauben.
  • Die Umgebung schafft den Raum für die Entfaltung der Persönlichkeit und für Veränderung.


Fakt ist auch:
Unsere Körperchemie hat erheblich mehr Einfluss auf unser Verhalten, als wir oft denken. Fragen Sie sich deshalb, wenn Sie mit etwas sehr unzufrieden sind, ob auch körperliche Ursachen eine Rolle spielen könnten.
Manches lässt sich medikamentös behandeln, vieles aber auch nicht. So müssen wir z.B. einstweilen damit leben, wenn unser Dopaminspiegel niedrig ist.

Empfehlung:

Selbstlernkurs: Ich will so werden wie ich bin - Potenziale entwickeln in sechs Wochen

 

Herzliche Grüße

Maja Skubella

 

Über mich:

Als Bewerbungsberaterin habe ich in den letzten Jahren mehr als 1.000 Bewerbungsunterlagen geprüft und viele davon auch optimiert. Das war möglich auf Grund meiner Ausbildung zur Kommunikationswirtin, meiner vielfältigen praktischen Erfahrungen u.a. im Marketingbereich und durch die jahrelange Ausbildung "on the job" durch Svenja Hofert.

Als Karriereberaterin unterstütze ich Menschen, die nach einer längeren Pause wiedereinsteigen möchten oder/und eine Neuorientierung anvisieren. Als Mutter von drei Kindern zwischen sieben und 13 weiß ich genau, worum es geht, wenn mann Job und Familie vereinbaren möchte. Zusätzlich unterstütze ich Abiturienten bei der Erstorientierung und Absolventen bei der weiteren Karriereplanung. Ich bietet Einzelcoachings und Workshops an.


 


 



 

Kategorie: Veränderung