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Wie Coaching in Zukunft aussehen kann

Fragt man professionelle Coaches nach ihrer Berufsbezeichnung, zieren sich viele, auch so genannt werden zu wollen. Einige wollen lieber als Karriere-Berater gelten und es scheint fast so, als sei Coaching zum Schimpfwort geworden. Doch wie sieht dann die Zukunft einer der erfolgreichsten Management-Methoden des 20. Jahrhunderts aus? Der KEX-Blog blickt zum Abschluss der Serie „Geschichte des Coachings“ auf mögliche Zukunftsszenarien.
 

Gerade die Ausbildungslandschaft hat den Coachingbegriff nachhaltig beschädigt. Menschen zum Coach zu machen ist zum lukrativen Geschäft geworden und so werden Interessierte, die noch nie in einem Unternehmen gearbeitet haben, zum Coach für den Privatmarkt ausgebildet. „Mir ist kein Bereich bekannt, indem es derart viele private Weiterbildungsinstitute und so viele Verbände gibt wie im Coaching“, sagt Karrierexpertin Svenja Hofert. Doch Konkurrenz droht vor allem aus der akademischen Welt: Von Euro FH bis zur Hamburg Medical School: immer mehr Universitäten und Fachhochschulen lehren in Weiterbildungsstudiengängen Coaching, Mediation, Konfliktmanagement oder Supervision.
 

Darunter leiden zunehmend auch die Honorare und es droht das Schauspiel-Syndrom. Nur eine absolute Top-Elite kann noch davon leben, sich einer Sache hinzugeben, die über kurz oder lang für viele zum Hobby oder Nebenberuf werden muss, solange nur ein Kunde pro Woche beraten wird und der unternehmerische Erfolg jahrelang stagniert. „Wer klein denkt, bekommt aber auch nur Kleingeld“, weiß Hofert. Damit meint die KEXPA®-Gründerin aber eben nicht, dass Coaches nur die große Trommel schlagen müssten, um erfolgreich zu sein. Gefragt sind einzigartige Kombinationen aus Erfahrungen, Wissen und Charisma.
 

Einen Ausweg aus der Misere könnten neue Medienformen bieten. So bietet etwa das Online-Coaching mehr als nur eine Mail mit Ratschlägen. Es handelt sich vielmehr um einen schriftlichen Dialog innerhalb eines geschlossenen und gesicherten Raums im Internet. „Über unser KEXPA®-Feedback-Tool merken wir beispielsweise, dass es manchen Menschen einfacher fällt, sich innerhalb einer computervermittelten Kommunikation zu öffnen als im Beratungsgespräch“, erklärt Hofert. Gerade Coaches, die eine räumliche und zeitliche Unabhängigkeit schätzen, auf dem Lande wohnen oder einen anderen Hauptberuf haben, lohnt sich das Nachdenken über das Online-Coaching.
 

Ihre Meinung ist gefragt, ob Coach oder Coach-Kunde. Wie sieht die Zukunft des Coaching aus? In welche Richtung entwickeln sich Ausbildung, Honorare und neue Coachingformen? Sprechen Sie mit uns bei Twitter oder Facebook!

Image (CC): courosa

Kategorie: Coaching