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Von Kutschern und Trainern: Wie Coaching begann

Muss ein guter Coach die Geschichte des Coaching kennen, um ein guter Coach zu sein? Nicht unbedingt, aber es kann den entscheidenden Unterschied zwischen Beruf und Berufung, zwischen oberflächlichem Wissen und echter Einsicht in die mehr als 100 Jahre zurückliegenden Wurzeln des Coachings in Psychologie und Psychotherapie ausmachen. In einer neuen Serie verfolgt der KEX-Blog die Geschichte des Coaching und zeigt, wie sich daraus eine neue Managementdisziplin entwickelte.
 

Coaching boomt, in Deutschland und weltweit. Doch die Ursprünge des modernen Begriffes liegen wieder einmal in Großbritannien, wo neben Kutschern und Bussen im 19. Jahrhundert auch zunehmend Sport-Trainer als Coaches bezeichnet wurden. Timothy Gallwey, US-Autor und Business Consultant im Personalwesen, entwickelte in den 60er Jahren so etwas wie eine Coaching-Philosophie. Als Kapitän des Harvard Tennis Teams kam er zur Einsicht, dass der „Gegner im eigenen Kopf viel schlimmer ist, als der auf der anderen Seite des Netzes“. 
 

Im Sport ist es üblich, dass sich Coaches neben den sportlichen Fähigkeiten ihrer Schützlinge auch um Themen wie Motivation kümmern. Gerade in Individualsportarten kann der Coach aber nicht mehr als ein Impulsgeber sein, der die Trainingsfortschritte anleitet und begleitet. Als neutraler Gesprächspartner in jeder Situation hilft er dem Coachee, eigene Ziele zu formulieren und Potenziale zu heben. In diesem Sinne bringt das Coaching Hilfen, um Schritte in die richtige Richtung zu unternehmen und versteckte Ressourcen nutzbar zu machen.

„Dabei ist Coach werden alles andere als leicht“, weiß Karriereberaterin Svenja Hofert. Jeder kann sich heute als Coach bezeichnen, eine Prüfungskultur oder Zulassungsbeschränkungen gibt es hierzulande nicht. So ist die Szene auch nicht unbedingt am allerbesten beleumundet; „von 50.000 Coaches sind vielleicht 5.000 seriös“, glaubt Hofert. Doch zurück zur Geschichte: Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre fand Coaching Eingang als zielgerichtete und entwicklungsorientierte Mitarbeiterführung im angloamerikanischen Raum.

Lesen Sie in den kommenden Folgen, wie sich das Coaching weiterentwickelte und nach Deutschland und Europa kam! Senden Sie Ihr Feedback bei Twitter und Facebook!

 

Image (CC) Rob van Hilten

Kategorie: Coaching