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Verkaufen Sie sich bloß nicht unter Wert! Ein gutes Gehalt erhält die Arbeitsbeziehung auf Augenhöhe

Gehälter schwanken sehr, je nach Funktion, Branche und Region. Lange war es so, dass in Großstädten
mehr bezahlt wurde als auf dem Land. Mit dem demografischen Wandel und der damit verbundenen
Personalknappheit verschiebt sich das derzeit etwas: Firmen in weniger attraktiven Orten sind gezwungen,
gerade ihren Spezialisten und Experten mehr zu bezahlen als die großstädtische Konkurrenz.
Bestimmte Branchen, etwa Banken und Finanzen sowie Pharma, gehören traditionell zu den Gutzahlern, andere
zahlen traditionell schlecht, etwa der Einzel‐ undGroßhandel oder Tourismus. In Agenturen lernt man viel,
aber die Gehälter fallen dort in aller Regel schmaler aus als in Konzernen.
Auch eine Marktführerschaft muss sich nicht immer positiv auf das Gehalt auswirken. Marktführer bzw. Unternehmen mit sehr bekannten Namen bezahlen manchmal sogar weniger als andere und verweisen dabei auf ihren guten Namen.
Auf einem mittleren Niveau bezahlen Logistikunternehmen, die IT‐ und Telekommunikationsbranche, die Medien,
Maschinenbau und produzierende Industrieunternehmen.

Fakt ist: Je strategischer, verantwortungsvoller und konzeptioneller, desto mehr wird normalerweise auch bezahlt. Ein
Personalmitarbeiter, der vor allem Gehälter verwaltet, bekommt weniger als ein Personalreferent, der Konzepte
zur internationalen Personalentwicklung ausarbeitet. Wer Termine vereinbart und Daten pflegt, wird normalerweise viel weniger verdienen als jemand, der eigenverantwortlich Projekte steuert und organisiert.

 

Was sind Sie wert?
Die Frage ist auch ohne die persönlichen Glaubenssätze und inneren Überzeugungen
ganz objektiv schwer zu beantworten und ganz sicher gibt es eine Spanne des von… bis…. Doch was ist der Mittelwert,
der für Ihren Job in Ihrer Branche und in ihrer Region bezahlt wird? Falls Sie es nicht mit Hilfe des Internets und
mit Quellen wie StepstonePersonalmarkt, Kienbaum oder Geva. herausfinden können, fragen Sie in Ihrem Umfeld.

Tipp:

Suchen Sie auf jeden Fall einmal im Jahr das Gespräch und nicht nur alle drei Jahre! Wenn Sie drei Jahre nicht verhandelt haben, müssten Sie schon satte neun Prozent fordern, nur um unterm Strich nicht sogar weniger zu verdienen. Aber neun Prozent sind erfahrungsgemäß schwieriger durchzusetzen als drei oder vier Prozent pro Jahr.

 

Tipp:

Legen Sie für das Bewerbungs- und Gehaltsgespräch Ziele fest:

Die Ziele müssen:

1. Herausfordernd sein: - Backen Sie nicht zu kleine Brötchen!

2. Nachvollziebar sein: Nicht irgendwelche Zahlen aus der Luft greifen!

3. Passend sein: Sie müssen zu Ihnen und Ihrer Situation passen!

4. Akzeptiert sein: Von beiden Seiten akzeptiert werden!

5. Niedergeschrieben sein: Im Arbeitsvertrag oder auf anderer Weise müssen die Gehaltserhöhungen protokolliert werden!

 

Sammeln Sie Ihr "Futter" für die kommende Gehaltsverhandlung!

Passende Argumente müssen Sie immer parat haben.
Sie müssen Ihre Erfahrung, Leistungen und Qualifikation belegen. Überlegen Sie vor der Gehaltsverhandlung, nicht dass Sie aus dem Gespräch gehen und Ihnen dann erst nach der ganzen Aufregung die passenden Argumente einfallen.
•    Welche Projekte haben Sie erfolgreich durchgeführt. Können Sie dies mit positiven Kommentaren von Kunden etc. belegen.
•    Haben Sie ganz konkrete Zahlen, Daten und Fakten griffbereit.
•    Welche besonderen Erfolge können Sie vorweisen.
•    Haben Sie Ihre Kompetenzen, Ihr Expertenwissen parat.

Tipp:

Seien Sie klar und nicht schwammig oder zu nervös bei der Verhandlung. Reden Sie auch nicht so viel drum herum und suchen Erklärungen. Seien Sie sich Ihrer Selbst bewußt.

Sollten Sie Fragen haben, empfehle ich unseren Selbstlernkurs "Gehalt(voll) verhandeln" oder wir sprechen in einem persönlichen Gespräch über Ihre nächste Gehaltsverhandlung. Buchen Sie einfach auf unserem KEXPA-Portal "Beratung zur Gehaltsverhandlung - So verhandeln Sie Gehalt(voll)"

 

Herzliche Grüße

Maja Skubella

 

Über mich:

Als Bewerbungsberaterin habe ich in den letzten Jahren mehr als 1.000 Bewerbungsunterlagen geprüft und viele davon auch optimiert. Das war möglich auf Grund meiner Ausbildung zur Kommunikationswirtin, meiner vielfältigen praktischen Erfahrungen u.a. im Marketingbereich und durch die jahrelange Ausbildung "on the job" durch Svenja Hofert.

Als Karriereberaterin unterstütze ich Menschen, die nach einer längeren Pause wiedereinsteigen möchten oder/und eine Neuorientierung anvisieren. Als Mutter von drei Kindern zwischen sieben und 13 weiß ich genau, worum es geht, wenn mann Job und Familie vereinbaren möchte. Zusätzlich unterstütze ich Abiturienten bei der Erstorientierung und Absolventen bei der weiteren Karriereplanung. Ich bietet Einzelcoachings und Workshops an.

 


 




 

Kategorie: Gehaltsverhandlung