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Tipp: Führen Sie einen Realitätscheck durch!

Viele Menschen entwickeln berufliche Träume, die wenig mit der Realität zu tun haben. Es kann z.B. sein, dass Mode eine besondere Rolle spielt und die Arbeit als Moderedakteurin entsprechend träumerisch besetzt ist. Bei näherer Betrachtung kann es jedoch sein, dass so ein Job für 
die entsprechende Person die „Hölle“ wäre, weil ein hoher Konkurrenzdruck herrscht und Moderedakteurinnen viel, 
sehr viel arbeiten. Das Thema, so ist meine Erfahrung, ist oft nicht das alles Entscheidende. Die Persönlichkeit ist es. 
Sabine träumte von einer Laufbahn als Fernsehmoderatorin. Sie war sich indes nicht klar, dass es sehr schwer ist, in der Medienbranche Fuß zu fassen und 
dass sich ohne persönliche Eigenschaften wie große Extrovertiertheit und enormes Durchsetzungsvermögen im 
fortgeschrittenen Alter wenig machen lässt (jung rutscht man leichter rein). 
 
Realitätscheck
  • Erfahrungsgemäß sind mehrere Punkte zu überprüfen, 

    wenn es ein Traumziel bei Ihnen geben sollte:

  • Weiß ich, was dort bezahlt wird?
  • Weiß ich, wie die Gehaltsentwicklung ist?
  • Weiß ich, welche Persönlichkeit man dafür braucht 
    (siehe Selbstlernkurs Stärken–Navigator)Weiß ich, wie man hinkommt? 
    Weiß ich, welche Tätigkeiten konkret dazugehören?Weiß ich, welche örtlichen Konsequenzen die 
    Entscheidung hat? (Beispiel: Baumschulen gibt es 
    nicht überall – wenn Sie Baumschularbeiter werden 
    möchten...)
     
    Auch die eigenen Möglichkeiten hat Sabine nicht realistisch gesehen. Es gibt, und das ist bittere Wahrheit, so gut wie keine stillen Moderatoren. Auch hat diese Berufsgruppe meist eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung, d.h. man ist sehr überzeugt von sich – was manchmal eine wichtige Erfolgsgrundlage ist. Sabine brachte all das nicht mit. Zwischen Ihrem Start und Ihrem Ziel blockierte etwas Eine Vorstellung von etwas, das in der Realität nicht überprüft war. Als Sabine sich dessen bewusst wurde, veränderte Sie Ihr Ziel in „herausfinden, was für mich passt“