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Blog - Tag: Bewerbung

Das Thema Bewerbungsfoto wird immer wieder thematisiert. Nun möchte ich es gern auch aufgreifen. Für die Wirtschaftswoche habe ich mir im Rahmen einer Fotoaktion mehr als 60 Fotos angeschaut und analysiert. Den meisten Bewerbern ist es sehr bewusst, wie wichtig ein gutes Bewerbungsfoto ist.  Sie haben ihr Foto bei einem professionellen Fotografen machen lassen oder/und möchten eine besondere Botschaft vermitteln und bieten ein individuell durchdachtes Foto.

 

Juliane zog sich bereits als Kind gern etwas Außergewöhnliches an. Mit Vorliebe durchforstete sie den Kleiderschrank ihrer Mutter oder Oma nach extravaganten Bekleidungsstücken und Accessoires. Sie kramte Hüte und Taschen heraus und ließ sich auch nicht davon abhalten, so in den Kindergarten zu gehen. Mit 12 Jahren bekam sie von ihrer Oma eine Nähmaschine geschenkt. Sie begann erst Taschen zu nähen und später auch Hosen und Kleider. Am liebsten verschenkte sie selbstgenähte Dinge. Als Juliane groß war, machte sie ihre große Leidenschaft zum Beruf.

Karsten hat erfolgreich Wirtschaftsinformatik studiert und nun seinen Bachelor of Science verliehen bekommen. Nun will er sich bei verschiedenen Unternehmen bewerben. Seine Vita, Zeugnisse und Anschreiben hat er fertig aufbereitet. Jetzt überlegt er, in welcher Form er die Bewerbungen versenden soll – in Papierform oder als Elektronische Bewerbung?

 

Was spricht für die E-Mail Bewerbung

Alexandra hat vor ein paar Wochen Ihren Master als Wirtschaftsingenieur erhalten. Nun folgen die nächsten Schritte. Sie schreibt Bewerbungen und besucht zahlreiche Absolventenmessen. Natürlich hofft Sie, dass  ihre Bemühungen schnell in Vorstellungsgespräche münden. Sie ist sehr optimistisch, denn Alexandra kann gute Studienergebnisse erzielt und weiß, dass Wirtschaftsingenieure gefragt sind. Aber ganz so einfach ist es leider nicht. Nach zwei Monaten immer noch keine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

Wie gelingt mir der Wiedereinstieg ins Berufsleben?

Ausbildung – Arbeit – Kinder und danach wieder in meinen alten Job? Oder sollte ich etwas Neues anfangen? Gleich welchen Weg Sie wählen, der Neueinstieg in den Berufsalltag stellt sich meistens als große Herausforderung dar. Dabei gibt es viele Varianten für diesen Wiedereinstieg.

Anne hat drei Kinder, zwischen drei und 10 Jahren. Ihr Mann arbeitet in einem großen Unternehmen und ist häufig die ganze Woche unterwegs. 
Bisher hat sich Anne um die Erziehung der Kinder und den Haushalt gekümmert.  Dazu gehört auch eine Position im Elternbeirat. Weiterhin absolvierte sie in der Zeit ein Fernstudium zum psychologischen Berater. 
 
Große Unternehmen und Behörden erwarten von Ihnen normalerweise vollständige Arbeits- und Abschlusszeugnisse (Schule, 
Ausbildung, Studium) der letzten 10 bis 15 Jahre.  
 
So bringen Sie in diese umfangreichen Unterlagen Struktur hinein:
 
  • Haben Sie studiert, reicht meist das Universitäts- oder Fachhochschulzeugnis, sofern Sie nach dem Studium Berufserfahrung gesammelt haben (ansonsten auch noch das Abiturzeugnis beilegen).
  • Ordnen Sie die Zeugnisse wie den Lebenslauf gegenchronologisch
Wenn Sie Ihr Anschreiben  und den Lebenslauf  verfasst haben, legen Sie die Dokumente zunächst weg und prüfen Sie es frühestens nach 
24 Stunden. Fehler sehen Sie nicht unbedingt sofort, da unser Gehirn rekonstruiert z.B. fehlende Pronomen. 
Auch dass sich etwas komisch anhört, merken Sie meist nicht unmittelbar nach dem ersten Formuieren.
 

 „War ich nun Mitarbeiterin im Vertrieb oder Vertriebsassistentin?“ fragt Paula. Auf meiner Visitenkarte stand: „Paula Peter, Vertrieb Deutschland.“ Oft hakt es bei der Berufsbezeichnung. Bei Bäcker und Buchhalter ist es einfacher, aber die Anzahl an Menschen wächst, die sich mit der Bezeichnung einer bestimmten Tätigkeit bewerben und nicht mit einem „richtigen“ Beruf. Daher Vorsicht, Name kann täuschen. Für den Leser ist entscheidend, was hier steht: Falsches, Unklares, Zu Hoch- oder Niedrig-Angesetztes kann zum Ausschluss führen. 

 

Bei heutige Bewerbungen nehmen sich die Bewerber so viel Gestaltungsfreiraum wie noch nie. Leider finden manche keine Grenze, meinen es "Besonders", anders als viele andere machen zu wollen. Was dabei oft herauskommt ist viel zu überfrachtet mit grafischen, farblichen oder anderen vermeintlichen Rafinessen, dieaber eher vom eigentlichen Lebenslauf ablenken. Auch beim Layout gilt: "Weniger ist mehr".

 

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