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Sie haben bei Ihren Arbeitgeber gekündigt – Denken Sie an den perfekten Abgang!

Gründe den "alten" Arbeitgeber zu verlassen gibt es viele. Es gibt die Personen, die gehen müssen, aufgrund von Umstrukturierungs- oder Stellenabbaumaßnahmen oder aber aufgrund von unüberbrückbaren Differenzen mit Vorgesetzten oder Kollegen. Manche sind so unzufrieden, dass Sie von sich aus beim derzeiten Arbeitgeber kündigen. Für alle Freiwilligen- oder Zwangsneuorientierer gilt, so gut es geht den Arbeitgeber zu  verlassen und auch vor neuen Chefs und Kollegen seinen „alten“ Arbeitgeber loyal vertreten, ohne negative Töne.
 

Wichtig:

Immer für und nie gegen etwas argumentieren, auch wenn die Enttäuschung tief sitzt. Beim neuen Arbeitgeber immer nur von der neuen positiven Herausforderung sprechen und nicht von den Problemen mit Vorgesetzten, fehlenden Weiterbildungsangeboten oder ähnliches.

 

Darauf unbedingt bei der Kündigung achten:

Sollten Sie kündigen, aufgrund eines neuen interessanten Stellenangebotes, dann kündigen Sie auf keinen Fall bevor der neue Arbeitsvertrag unter Dach und Fach ist. Leider haben wir in der Beratungspraxis diverse Male Kunden gehört, bei denen sich im letzten Moment doch noch etwas verändert hat. Vielleicht hat der Betriebsrat Einwände oder das Mutterunternehmen hat doch keine neue Stelle vorgesehen. Lassen Sie sich den Arbeitsvertrag vorher per PDF zusenden und überprüfen  akribisch ob alle besprochenen und wichtigen Punkte enthalten sind, wie zum Beispiel:

  • Stimmt die Position mit der Stellenbeschreibung überein
  • Ist das besprochene Gehalt verankert
  • Sind nach der Probezeit verhandelte Gehaltserhöhungen enthalten
  • Ist die Überstundenregelung enthalten
  • Sind die Urlaubstage wie besprochen
  • Verstehen Sie alles oder müssen Sie Unklarheiten klären

Wen alles im Vertrag beachtet wurde und Sie zufrieden sind, bitten Sie den Verantwortlichen um eine Aushändigung per Post. Achtung: Natürlich in zweifacher Version und auf jeden Fall unterschrieben und nicht blanko.

Bei Ihrem „alten Arbeitgeber" müssen Sie keinen Kündigungsgrund angeben, ein formloses Kündigungsschreiben reicht völlig. Wichtig ist, dass Sie Ihre Kündigung fristgerecht einreichen. Am besten ist natürlich, wenn Sie das Kündigungsschreiben persönlich übergeben. Macht einfach einen besseren Eindruck.

 

Auf Wiedersehen Kollen, so machen Sie es richtig:

Das hängt davon ab, ob Sie selbst kündigen oder ob Ihnen gekündigt wurde und wie Sie zu Ihren Kollegen stehen. Wurde Ihnen gekündigt und befinden Sie sich eventuell sogar in einer juristischen Auseinandersetzung, thematisieren Sie dies auf gar keinen Fall. Damit bringen Sie Ihre Kollegen in eine unangenehme Zwickmühle. Außerdem könnten Äußerungen gegen Sie verwendet werden.
Auch wenn Sie enttäuscht sind, sagen Sie ordentlich Auf Wiedersehen. Thematisieren Sie keine unguten Gefühle sondern nur Unverfängliches. Schreiben Sie doch an alle Kollegen eine Abschiedsmail. Achten Sie darauf, dass Sie die E-Mail Adressen in Bcc setzen. Einen süßen Abschied in Form von Kuchen ist eine gute Idee, muss aber nicht sein. Machen Sie es ganz von Ihrer Stimmung und der Art des Abschieds abhängig. Bei einem positiven Abschied spricht überhaupt nichts dagegen.

 

Ach ja und:
Hinterlassen Sie nichts persönliches, auch keine E-Mails. Löschen Sie alles was Ihr Nachfolger nicht unbedingt braucht.

 

Ich empfehle Ihnen zu diesem Thema den KEXPA-Selbstlernkurs: "Der perfekte Jobwechsel: richtig kündigen, verabschieden, Zeugnis, erste 100 Tage"

Lesen Sie gern auch dazu den Artikel in Berufebilder: ,Emotional intelligent kündigen"

oder/und den Artikel von Svenja Hofert zum gelungenen Abschied

 

Maja Skubella

Über mich: Ich habe mehr als 1.000 Bewerbungsunterlagen geprüft und etliche davon auch gemeinsam mit den Kunden optimiert. Ich habe dabei gesehen, wie wirksam schon einfache Maßnahmen sein können.
Ich nutzte dabei meine vielfältigen Erfahrungen im Marketing- und Personalbereich und die jahrelange Ausbildung "on the job" durch Svenja Hofert. Ich berate Absolventen, Berufseinsteiger und Wiedereinsteiger in Sachen Neuorientierung, Bewerbungsstrategie und Vorstellungsgesprächstraining.


 



 

 

Kategorie: Der perfekte Jobwechsel: richtig kündigen verabschieden Zeugnis erste 100 Tage