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Jeder Mensch ist anders – Welche Rolle übernehmen Sie in einem Team?

Grün ist nicht gut und Rot ist nicht schlecht . . . .

 

Professor Dr. Steven Reiss wandte sich in den 1990er Jahren intensiv der Frage zu, was uns Menschen antreibt.  Er entwickelte die Theorie der 16 Lebensmotive, die unsere Motiv- und Antriebsstruktur beschreibt. Damit legte er ein Fundament für ein neues Verständnis zur individuellen Persönlichkeit. Zum besseren Verständnis empfehle ich den folgenden Artikel: "„Reiss Profile: Was treibt dich an? Selbsterfahrung mit dem Persönlichkeitstest von Steven Reiss“

Nach Steven Reiss  gibt es Persönlichkeitsmerkmale die die Integration in Teams erleichtern.

So können sich Personen mit vielen gelben Motiven leichter zwischen den Polen bewegen und sind gute Verbindungsglieder. Sie haben Verständnis für rechts und links und können gut vermitteln. Menschen mit starken roten und grünen Ausprägungen werden dagegen von anderen oft als »kantiger« empfunden, manchmal sogar als komisch. Wer bei einem oder mehreren der Lebensmotive auf der komplett anderen Seite als Kollegen oder sogar der Chef steht, kann mitunter Handlungs- und Verhaltensweisen des anderen nicht nachvollziehen, und nimmt den anderen  vielleicht sogar unsympathisch, fremd, abstoßend wahr.

Bei dem Reiss-Test werden 16 Lebensmotive gemessen. Jedes Lebensmotiv hat zwei Pole, also gegensätzliche Ausprägungen.Die Pole des Reiss Profils werden mit Ampelfarben symbolisiert:

  • Grün heißt, etwas ist stark ausgeprägt.
  • Rot signalisiert eine geringe Ausprägung.
  • Gelb, was dazwischen steht zeigt an, dass die Person sich flexibel zwischen den Polen bewegen kann.

Ein solcher Gegensatz liegt zum Beispiel im Motiv »Ordnung«. Auf der einen Seite der Ordnung steht das Grundstreben nach Struktur bis hin zum Penibelsein (»grüne Ordnung«), auf der anderen Flexibilität bis hin zum Chaos (»rote Ordnung«). Menschen mit grüner Macht wollen führen, leisten und leiten. Das Wiederum erschreckt Menschen mit roter Macht,  die gern attestieren und unterstützen. Die roten Menschen empfinden die Dominanz und den Ehrgeiz der Grünen als unangenehm. Wie die Zusammenarbeit und das Verständnis für einander in einem Team aussehen, kann man leicht erahnen.

 

Alle 16 Motive haben so eine grüne und rote Seite.

Das Ampelsystem von Prof. Dr. Stephen Reiss hilft uns unter anderem herauszufinden, ob wir in der Lage sind mit anderen Menschen in einem Team zusammenzuarbeiten. Er hilft Entscheidern zu prüfen, ob ein Mitarbeiter in ein bestehendes Team passt oder ob Verständnisprobleme vorprogrammiert sind.

Der Reiss Test unterstützt uns selbst besser zu verstehen. Wenn wir wissen wie unserer Ausprägungen sind und wie diese Ausprägungen bei anderen Menschen sein können wächst unsere Verständnis. 

 

Heutzutage wird es immer wichtiger gemeinsam an Projekten zu arbeiten!

Dabei ist die Arbeit in der Gruppe mehr als nur ein lästiges Miteinander um Aufgaben zum Erfolg zu führen. In einer Welt in denen Ansprüche und Arbeitsprozesse immer vielschichtiger werden haben es Einzelkämpfer zunehmend schwerer. Viel zu wenige Menschen erkennen allerdings das Potential eines eingeschworenen Teams und welche wunderbaren Symbiosen sich daraus entwickeln können.

Teamarbeit ist wichtig, ganz ohne Frage. Wer sich in einem guten und intakten Team befindet ist produktiver, hat oft mehr Spaß an der Arbeit und ist sogar ausgeglichener. Motivationsprobleme treten seltener auf und durch manche Teamarbeit sind sogar Freundschaften entstanden. Teamarbeit hilft also auch die sozialen Kompetenzen zu steigern und das eigene Ego zu beherrschen.

 

Trotz der offensichtigen Vorteile von Teamarbeit, wird es Mitarbeiter geben, die sich nur schwer einfügen können oder wollen.

Solche „Teamhasser“ sind gar nicht so leicht zu händeln und auch für die Menschen, die lieber als Einzelkämpfer unterwegs sind und denen es schwer fällt die Woche mit den Kollegen zu überstehen, empfehle ich das Buch von Svenja Hofert und Thorsten Visbal „Ich hasse Teamarbeit! Wie Sie die Woche mit Kollegen überstehen“

 

Ziel sollte es sein: Die Schwäche anderer durch die eigene Stärke emiminieren!

Es liegt klar auf der Hand, kein Mensch ist zu jeder Zeit perfekt. Es gibt immer wieder Aufgaben die auch den besten Mitarbeiter vor Probleme stellen kann. Der eine Mitarbeiter beherrscht die Kunst der Kommunikation, dafür ist eine der Mitarbeiterin eine Meisterin der Planung und Koordination. Wer seine Stärken in einem Team optimal einbringt und seinen Mitstreiter unterstützt erreicht weitaus mehr. Ziel sollte es also sein, Fehler bzw. Schwächen der einen durch die Kompetenz der anderen auszumerzen und umgekehrt. Kein Mensch kann alles gleich gut. Schafft man es als Teamleader und auch als Teammitglied zu erkennen, was der andere für Stärken hat, das Fehler passieren und man auf diesen nicht herumtrampeln sollte, sondern eventuell durch Umverteilung vermeiden kann, ist viel gewonnen.

 

Das Tool von KEXPA „Checkliste für die Teamgründung“

hilft Ihnen gleich zu Beginn Ihrer Unternehmensgründung zu sehen, wer welche Aufgabe übernehmen kann.

Herzliche Grüße

Maja Skubella

Über mich:

Als Bewerbungsberaterin habe ich in den letzten Jahren mehr als 1.000 Bewerbungsunterlagen geprüft und viele davon auch optimiert. Das war möglich auf Grund meiner Ausbildung zur Kommunikationswirtin, meiner vielfältigen praktischen Erfahrungen u.a. im Marketingbereich und durch die jahrelange Ausbildung "on the job" durch Svenja Hofert.

Als Karriereberaterin unterstütze ich Menschen, die nach einer längeren Pause wiedereinsteigen möchten oder/und eine Neuorientierung anvisieren. Als Mutter von drei Kindern zwischen sieben und 13 weiß ich genau, worum es geht, wenn mann Job und Familie vereinbaren möchte. Zusätzlich unterstütze ich Abiturienten bei der Erstorientierung und Absolventen bei der weiteren Karriereplanung. Ich bietet Einzelcoachings und Workshops an.

 

 

Kategorie: Teamfähigkeit