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Ihr Arbeitszeugnis kann das Ass im Ärmel sein

Egal ob Sie selbst gekündigt haben oder Ihnen gekündigt wurde: Sie haben Anrecht auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Wurden Ihre Leistungen etwa mit Zielvereinbarungen dokumentiert, brauchen Sie sich keine Sorgen machen: Dann gibt es ausreichend Belege für die erbrachte Leistung. Keine Angst vor einem „Rachezeugnis“, das ist ganz leicht anzufechten.

Liefern Sie dem Unternehmen Tätigkeitsbeschreibungen und einen Text für den mittleren, den beschreibenden Teil. Große Unternehmen verwenden oft Standardbausteine. Kleinere Unternehmen sind meist individueller – und offen für Selbstgeschriebenes. Dieses birgt allerdings immer Risiken. Es fällt zum Beispiel auf, wenn ein Praktikum auf zwei Seiten – also viel zu ausführlich für drei oder sechs Monate - beschrieben ist, selbst wenn Sie den Code richtig verwenden. Manche bemerken es auch, wenn auffällig viele Textbausteine des Anbieters Haufe oder aus dem Internet enthalten sind. Legen Sie nicht nur Wert auf die richtige Leistungsbeurteilung, sondern auch auf die passenden und der Funktion entsprechenden Aufgabenbeschreibungen und Leistungen. Vertriebler sollten beachten, dass für Sie Erfolge unbedingt ins Zeugnis gehören. Haben Sie Ihre Ziele erfüllt und damit Leistungen erbracht? Das muss erwähnt sein.
Je verantwortungsvoller die Tätigkeit, desto mehr Leistungen sollten auch beschrieben sein.
Weiterhin ist es wichtig, Sonderprojekte zu thematisieren: Was haben Sie über den eigentlichen Job hinaus gemacht, was relevant für den weiteren Berufsweg wäre?

Achten Sie außerdem darauf, dass

  • Sie technische Themen nur anreißen und allgemein beschreiben, da diese schnell veralten und 10 Jahre später kaum noch Infogehalt bieten.
  • Sie Kein Firmensprech verwenden, den außerhalb Ihres Unternehmens niemand versteht.
  • Sie kein übertriebenes Lob verwenden, das wirkt schnell unglaubwürdig, es sei denn man merkt: Das hat jemand geschrieben, der Sie ungemein schätzt.
  • Sie eine angemessene Positionsbezeichnung einbringen. Dabei muss nicht unbedingt das drin stehen, was auch im Arbeitsvertrag stand. Sind Sie als „Mitarbeiter Prozesse“ eingestellt worden, haben aber de facto Projekte geleitet so darf ruhig „Projektleiter“ drinstehen.

Typische Fallen im Arbeitszeugnis-Code:

  • Es werden erst die Kollegen und dann die Vorgesetzten erwähnt. Das deutet auf Konflikte.
  • Es fehlt eines zusammenfassende Leistungsbeurteilung wie „Seine Aufgaben erfüllte er stets so, dass wir in jeder Hinsicht zufrieden waren“ (eine „eins“).
  • Es werden Selbstverständlichkeiten überverhältnismäßig betont, bei einer Führungskraft etwa ihre Office-Kenntnisse.
  • Typische Fallen, da nichts mit dem Code zu tun haben:
  • Es werden lauter Routineaufgaben beschrieben, aber Projekte nicht erwähnt. So wirkt Ihre Tätigkeit einfacher als Sie war.
  • Es wird bei Führungskräften kein Führungsverhalten thematisiert.

Arbeitszeugnis vom Profi schreiben lassen:

Immer mehr Arbeitnehmer kommen mit ihrem Vorgesetzten überein, dass Sie doch schon einmal ein Arbeitszeugnis vorschreiben können. Das ist für viele eine Herausforderung, der sie sich häufig nicht gewachsen fühlen. Aber sie erkennen natürlich  auch, dass dies eine Chance sein kann, das Optimale heraus zuholen. Da Sie wissen, ein Arbeitszeugnis kann das Zünglein an der Waage sein. 

 

Gern schaue ich mir Ihr Arbeitszeugnis an. Buchen Sie gern den Zeugnischeck. bei KEXPA.

Maja Skubella

Über mich: Ich habe mehr als 1.000 Bewerbungsunterlagen geprüft und etliche davon auch gemeinsam mit den Kunden optimiert. Ich habe dabei gesehen, wie wirksam schon einfache Maßnahmen sein können.
Ich nutzte dabei meine vielfältigen Erfahrungen im Marketing- und Personalbereich und die jahrelange Ausbildung "on the job" durch Svenja Hofert. Ich berate Absolventen, Berufseinsteiger und Wiedereinsteiger in Sachen Neuorientierung, Bewerbungsstrategie und Vorstellungsgesprächstraining.






 

Kategorie: Wir checken Ihr Arbeitszeugnis