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Ich bin auf Jobsuche und will endlich meinen Traumjob finden. Was mache ich falsch oder was machen die anderen besser?

Auf Jobsuche. So sieht die Realität aus

Ist Ihre derzeitige Position eher höher angesiedelt wird sich die Jobsuche, in der Regel über Monate hinziehen. Bei zusätzlichen Kriterien erst recht. Vielleicht möchten Sie eine 80-Prozent-Stelle, einen Branchenwechsel oder sind räumliche nicht allzu flexibel.

Ein großes „Problem“ stellt auch oft die Gehaltsvorstellung dar. Klar, wenn sie bei einem Arbeitgeber mehr als acht Jahre tätig waren, haben sie sich ein gewisses Gehaltslevel erarbeitet. Sie können aber nicht unbedingt davon ausgehen in Ihrer neuen Position, das gleiche oder noch besser zu verdienen. Manchmal muss man auch erst einmal zeigen, was man kann und sich beweisen. Es gibt auch Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen Jobpausen einlegen wollten oder mussten. Sie können nach dieser Zeit auch nicht davon ausgehen, dort wieder anzuknüpfen. Nein, häufig muss man erst einmal „genügsamer“ sein.  Vielleicht müssen Sie im Laufe Ihrer Jobsuche auch Ihr Gehalt korrigieren, eventuell liegen Sie über dem Marktpreis.

Viel schneller und leichter dagegen geht Jobsuche, wenn Sie bislang weitgehend standardisierte Tätigkeiten ausgeübt haben. Eine Vertriebsmitarbeiterin im Innendienst mit SAP-Kenntnissen kann unserer Erfahrung nach mit drei bis sechs Monaten rechnen, auch wenn sie schon 50 Jahre alt ist oder älter. Ähnliches gilt für Assistenzstellen, Buchhalter oder andere Positionen, die Kenntnisse fordern, die sich leicht vergleichen lassen.

 

Voraussetzung für Ihre Jobsuche: Ihre Unterlagen sind top

Die Voraussetzung für eine erfolgreiche  Jobsuche sind natürlich Ihre gut aufbereiteten Unterlagen. Um sich zu orientieren empfehle ich Ihnen unsere Bewerbungsmuster.

Ihre Unterlagen sind gut, dann liegt die Mindestanforderung für erfolgreiche Bewerbungsaktionen unserer Erfahrung nach bei 10 Prozent. Das bedeutet: Auf 10 Bewerbungen erhalten Sie eine Einladung. Diese Quote gilt bei Initiativbewerbungen, sofern Sie sich nicht bei einem Wettbewerber Ihrer derzeitigen Firma bewerben (da sind Einladungen oft sicher).

 

Haben Sie ein sehr gutes, spezialisiertes und aktuelles Profil, sind aber auch bis zu 80 Prozent denkbar. 100 Prozent erreichen hingegen selbst Überflieger selten. Bei allen mittleren Profilen – kein besonderes, aber solides Fachwissen, keine Problematiken wie schlechte Note oder Auszeiten im Lebenslauf - rechnen Sie mit 20-30 Prozent. Das gilt auch dann, wenn die Stelle sehr gut zu passen scheint.

 

Jobsuche Tipp 1: Führen Sie eine Anforderungsanalyse durch

Was für einen Job wollen Sie eigentlich genau haben und bei wem überhaupt? Dazu finden Sie für sich Antworten auf folgende Fragen:

  • Wo möchten Sie arbeiten?
  • In welchem Umfeld?
  • In welcher Art von Unternehmen?
  • In welcher Branche? Und in welchem Segment? Es gibt z.B. die Digitalwirtschaft und als Teilbereich Performance Marketing?
  • In welchem Bereich: Marketing, Finanzen, IT, Personal, Vertrieb, Forschung & Entwicklung oder schnittstellenübergreifend im Projektmanagement oder im Stab des Vorstands?

Jobsuche Tipp 2: Denken Sie weiter – Nicht nur das Bekannte suchen

Viele, gerade Absolventen, Studenten oder Young Professionals nennen konkrete Großunternehmen aus Ihrer Region, wenn man Sie danach fragt wo Sie arbeiten möchten.

 

Fakt ist:  Rund 75 Prozent aller Deutschen arbeiten in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), 96 Prozent aller Unternehmen sind KMU:

Welche konkreten Namen fallen Ihnen bei den Klein und Mittelständischen Unternehmen ein? Denken Sie nicht nur an die Bekannten. Fragen Sie sich auch: Wer sind die Newcomer, Hidden Chanmpions in Ihrer Branche? Sie können diese recherchieren, indem Sie Branchen-Fachblätter lesen, dies überall gilt, vom „Deutschen Drucker“ über die „Lebensmittelzeitung“ bis zu „Werben & Verkaufen“.

 

Empfehlung: Legen Sie eine Liste mit Unternehmen an, die für Sie interessant sind, z.B. in Excel. Manche Firmen entdecken Sie erst beim Lesen von Zeitungsartikeln oder auf andere Art und Weise zufällig.

 

Hinweis: Firmennamen zu kennen, ist wichtig für Ihre Jobsuche: So können Sie gezielt im Online-Stellenmarkt des Unternehmens recherchieren oder diesen beobachten.

 

Jobsuche-Tipp 3: Bewerben Sie sich Initiativ

Viele Firmen schalten einen Teil Ihrer Stellen gar nicht in Stellenmärkten, online oder offline, sondern nur auf der eigenen Website. Gründe dafür sind:

  • Es gibt keinen akuten, sondern nur einen latenten Bedarf. Dann wird der Bewerber eingestellt, der ein echtes Interesse am Unternehmen kund tut.  Das ist oft bei Beratungsunternehmen und Agenturen der Fall.
  • Einige Unternehmen bevorzugen Bewerber, die gezielt dieses Unternehmen ansteuern und nehmen so eine Vorabselektion vor. Die Unternehmen denken: Wer über die Website kommt, will auch „für uns“ arbeiten.
  • Andere möchten auf diese Weise die Bewerberzahl reduzieren und Kosten senken: Je mehr Bewerber, desto höhere Kosten frisst die Bearbeitung gewöhnlich. Gerade beliebte Jobs ziehen immer noch eher zu viele Bewerber an.

Weiteres Argument dafür, auch direkt auf den Websites der Unternehmen zu stöbern: Die dort häufig zu findende Aufforderung zur Initiativbewerbung! Das lohnt sich vor allem, wen Sie ein Profil haben, mit dem Sie für das Unternehmen sehr interessant sind. Oder wenn Sie sich wirklich gern einbringen würden, weil sie das Thema begeistert.

 

Jobsuche Tipp 4: Aktivieren Sie Ihr Persönliches Umfeld

 Bevor Sie mit der Jobsuche beginnen, schauen Sie sich zuerst im eigenen Umfeld um. Kennen Sie Freunde, die in einem Unternehmen tätig sind für das Sie sich interessieren bzw. was für Sie in Frage kommt?

Die Keimzelle neuer Positionen sind strategische Chef-Entscheidungen. Wenn Sie also von neuen Entscheidungen im Freundes- oder Bekanntenkreis hören, sollten Sie auch gleich an mögliche neue Jobs denken und Kontakt zu den Fachabteilungen aufnehmen. Vielleicht kann ja auch Ihr Freund vorfühlen oder ein gutes Wort für Sie einlegen.

Auch wenn Sie bisher kein bewusstes Netzwerken betrieben haben: Sie kennen mehr Menschen als Sie glauben. Viele davon können etwas für Sie tun, Sie bei der Jobsuche unterstützen, Hinweise geben oder Empfehlungen aussprechen.

Erstellen Sie eine Liste mit Namen, die besonders wichtig für Sie sind, weil sie gut vernetzt sind. Welche dieser Personen könnte bei der Jobsuche behilflich sein? Wer könnte Ihren Lebenslauf an relevante Entscheider weiterleiten? Wer könnte Tipps geben? Ziehen Sie Ihren Kreis möglichst groß. Verfolgen Sie, etwa bei Xing, was aus Menschen geworden ist, mit denen Sie zusammen die Schule oder Seminare besucht haben. Setzen Sie in Ihren Netzwerken Signale: „Ich suche“.

 

Jobsuche Tipp 5: Nutzen Sie Stellenmärkte

Im Internet haben Sie schätzungsweise 98% alle Stellen gefunden, wenn Sie Kimeta, jobbörse, Stepstone und Monster beobachten. Die beste Ausgangsbasis für eine Jobsuche im Internet ist eine Metasuchmaschine für Jobs. Wir empfehlen Kimeta.de, die aus unserer Sicht mit Abstand am komfortabelsten und umfangreichsten ist. Sie finden dort fast alle Jobs, die online sind - auch die aus anderen Stellenmärkten.  Um sich einen Überblick über die Unternehmen zu machen empfehlen wir

Glassdoor . Das kommt aus den USA und ist sowas wie der große Bruder von Kununu. Ein echter Mehrwert sind die gemeldeten Gehälter. Sie suchen z.B. nach Siemens und schauen sich in der nächsten Registerkarte an, was man dort verdient. Dann gibt es noch   Katialo . Die Jobbörse möchte, dass Bewerber sich auch von kleineren Firmen ein Bild machen können - über authentische Videos. Außerdem lassen sich über eine Suchmaschine die Firmen filtern, die das bieten, was einem wichtig ist, die z.B. Haustiere erlauben. 

Obwohl die meisten Stellen inzwischen online sind, lohnt es sich für manche Berufstätige auch mal in den Stellenmarkt der überregionalen oder örtlichen Tageszeitung zu schauen.

Gedruckte Stellenmärkte in den Zeitungen

• F.A.Z.

• Süddeutsche Zeitung

• WELT (Karrierewelt)

• Die ZEIT

• Stellenmärkte der Tageszeitungen von der Berliner Morgenpost bis zum Hamburger Abendblatt

 

Empfehlungen für Ihre Jobsuche

Sollten Sie unsicher sein, ob Sie die notwendigen Kriterien bei Ihren Bewerbungsunterlagen eingehalten haben, empfehle ich Ihnen:

Selbstlernkurs: "Erstellen Sie Ihren Top Lebenslauf"

Selbstlernkurs: "Top Anschreiben erstellen"

Selbstlernkurs: "Online bewerben"

Selbstlernkurs: "Umgang mit Lücken im Lebenslauf"

Beratung und Erstellung Ihres Top Lebenslaufes

Beratung und Erstellung Ihres Top Anschreibens

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Herzliche Grüße

Ihre Maja Skubella

 

Über mich:

Ich bin studierte Kommunikationswirtin, Beraterin für Abiturienten, Schüler, Bachelor- und Masterabsolventen aber auch für Neuorientierer und Wiedereinsteiger im Büro für Karriere & Entwicklung bei Svenja Hofert. Ich berate auch Mütter und Väter, die nach der Kinderpause wieder einsteigen möchten. Dazu bringe ich neben meinen praktischen Erfahrungen auch persönliche Erfahrungen, als Mutter von drei Kindern mit. Ich habe in den letzten vier Jahren mehr als 1.000 Bewerbungsunterlagen geprüft und viele davon davon auch gemeinsam mit den Kunden optimiert.

Ich  nutzte meine vielfältigen Erfahrungen im Marketing- und Personalbereich und die jahrelange Ausbildung "on the job" durch Svenja Hofert.

Ich führe telefonische Beratungen durch, nutzte auf Wunsch Skype, das virtuelle Klassenzimmer der Online-Karriereexpertenakademie und stehe für persönliche Coachings in Hamburg zur Verfügung. Weiterhin betreue auch die Plattform www.kexpa.de . Dieses Portal bietet eine umfangreiche Themenwelt auf neuestem technischem Niveau rund um Bewerbung & Karriere, Persönlichkeit und Gründung & Wachstum.
 

 

 

 

 

Kategorie: Erfolgreiche Jobsuche