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Hurra, ich habe ein Vorstellungsgespräch!

Alexander hat seit einigen Wochen seinen Master als Wirtschaftsingenieur in der Tasche und bewirbt sich, da er noch keine Familie hat, bundesweit bei unterschiedlichen Unternehmen. Dabei musste er feststellen, dass trotz Ingenieursmangel es nicht so einfach ist, bis zu einem Vorstellungsgespräch zu kommen.
Endlich, die ersehnte Einladung flattert in den Briefkasten. In zwei Wochen ist er zu einem Vorstellungsgespräch in Hamburg eingeladen. Den Personaler hat er bereits mit seinen Bewerbungsunterlagen überzeugt. Im Vorstellungsgespräch gilt es, diesen positiven Eindruck zu vertiefen. Obwohl er gute Studienergebnisse erreichen konnte, bekommt er doch ein angespanntes Gefühl, wie er sich in dem Vorstellungsgespräch präsentieren soll und ob er überzeugen kann. 
 
Informieren Sie sich über das Unternehmen
Als erstes beschäftigt er sich intensiv mit dem Unternehmen, bei welchem er sich beworben hat. Wie groß ist das Unternehmen, agiert es national oder auf internationaler Ebene? Wie ist die Unternehmenskultur und die Arbeit mit den Kunden? Aber auch Fragen, die ihm auffallen notiert er sich, um sie bei dem ersten Zusammentreffen stellen zu können. Mit dieser Sachkenntnis über den potentiellen Arbeitgeber zeigt er klar sein Interesse am
Unternehmen.
 
Ziehen Sie sich branchengerecht an
Zur Vorbereitung gehört natürlich auch die Überlegung nach der Kleidung und dem Auftreten. Dazu kann man bereits bei der Recherche zum Unternehmen einiges erfahren.Wird meistens Anzug und Krawatte getragen, oder Anzug aber keine Krawatte, oder noch legerer? Auch auffälliger Schmuck (insbesondere Piercings im Gesicht) oder zu aufdringliches Rasierwasser sollte an diesem Tag nicht getragen werden. Am besten ist es, sich gleich diesen ungeschriebenen Gesetzmäßigkeiten anzupassen. 
 
Treten Sie selbstbewusst auf
Beim Auftreten wird es schon schwieriger. Was bedeutet selbstbewusst auftreten? Es meint zum Beispiel so anklopfen, dass man gehört wird aber nicht, dass die Tür wackelt. Nicht unbedingt einen Händedruck aufdrängen aber wenn, dann einen kräftigen Händedruck.
Stellen Sie sich immer mit vollem Namen vor.Setzen Sie sich erst nach Aufforderung ihres Gesprächspartners und behalten Sie dessen Namen im Gedächtnis.
Im Gespräch sollten Sie aktiv zuhören und mindestens 50% selbst sprechen. Selbstbewusstsein strahlen Sie auch dadurch  aus, dass sie Blickkontakt halten ohne den Gesprächspartner anzustarren.
In einem Vorstellungsgespräch werden viele Fragen gestellt. Wichtig ist bereits bei der Vorbereitung sich auf mögliche Anfragen vorzubereiten.
Sie sollten auch in der Lage sein auf unangenehme Fragen souverän reagieren zu können.
So erhält der Bewerber auch Fragen zu seinen Stärken und Schwächen, seine Arbeitsweise, seinen Umgang mit Kollegen oder Vorgesetzten sowie zu seinen Freizeitbeschäftigungen.  Bei allem gilt es, gelassen zu bleiben und nicht die Konzentration zu verlieren. 
 
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für Ihr Vorstellungsgespräch. Gern geben wir Ihnen auch Feedback und gehen Schritt für Schritt Ihr zukünftiges Vorstellungsgespräch durch.
 
Herzliche Grüße,
Ihre Maja Skubella
 
Kategorie: Selbstlernkurs