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Hiermit möchten wir Sie zum Vorstellungsgespräch einladen

Herzlichen Glückwunsch zur Einladung zum Vorstellungsgespräch, Sie gehören zu den 0,3 Prozent.

Ob per Brief, per Mail oder über das Telefon, diese Nachricht lässt die Herzen höher schlagen vor Aufregung, Vorfreude und Anspannung. Allerdings hören wir immer wieder dass es wider Erwarten  ganz anders abgelaufen ist als gedacht. Aber was haben Sie denn eigentlich gedacht bzw. erwartet? Es ist gut wenn Sie gedanklich Szenarien durchspielen. Es gibt diverse Möglichkeiten für ein Interview im Vorstellungsgespräch.

Sechs-Augen-Variante als Klassiker

Sie stehen im Mittelpunkt. Die Fragen werden von einem Personaler und einem Fachverantwortlichen aufeinanderfolgend und abwechselnd gestellt.

Vier Augen-Variante

Der Chef und Sie sind unter sich, vielleicht auch Sie und ein Personaler.

Acht und mehr Augengespräch

Alle möchten Sie kennenlernen und begutachten, das ist häufig in Behörden der Fall.

Drei mal Vier Augen-Gespräch

Sie führen mit mehreren Personen hintereinander die gleichen Gespräche. Diese tauschen sich dann über ihrem Eindruck aus.

 

Außerdem gibt es unterschiedliche Personaltypen. Auf welche Sie so treffen können, lesen Sie im Blogbeitrag von Svenja Hofert „Was ist denn das für ein Typ? 6 Personalertypen im Vorstellungsgespräch“

Wichtig ist, dass Sie in Ihrem Vorstellungsgespräch natürlich, offen und als Mensch zu identifizieren sind. Lassen Sie sich, egal auf welchen Personalertyp Sie treffen bitte nicht einschüchtern. Spielen Sie bloß keine Rolle und schrauben Sie Ihren Anspruch nach Perfektion runter. Von einer Kundin erhielt ich nach ihrem Vorstellungsgespräch, das Feedback, das sie nicht authentisch rüber gekommen ist und der Entscheider, sie als Person gar nicht greifen konnte.  Bei ihr lag es absolut nicht an ihrer fachlichen noch freundlichen Art. Die Frau ist top aufgestellt und dennoch, wurde sie nicht genommen.

Es gibt Situationen im Leben und eben auch in einem Vorstellungsgespräch auf die können Sie sich nicht vorbereiten. Schauen Sie sich unbedingt dieses Video an, es lohnt sich. Dieses Video ist der Beweis dafür, dass es im  Leben oft anders kommt als wir denken.

Trotz allem können Sie sich auf Ihr anstehendes Vorstellungsgespräch vorbereiten.

 

Begrüßung

Egal auf wie viele Menschen Sie treffen, begrüßen Sie alle persönlich und verabschieden Sie sich auch durch Handreichen. Berücksichtigen Sie die Damen zuerst und gehen Sie sonst entlang der Hierarchie vor. Alle sollten von Ihnen abwechselnd mit freundlichem Blick und Aufmerksamkeit gewürdigt werden. Seien Sie zugewandt und nicken Sie ab zu bestätigend

Und es sollte auch klar sein,

dass Sie alle aussprechen lassen.

dass Sie sich nicht einfach hinsetzen, sondern warten bis Ihnen ein Platz zugwiesen wird.

Ihre Selbstpräsentation

Beschränken Sie sich auf drei – fünf Minuten und gehen Sie strukturiert vor. Erzählen Sie Ihre Geschichte gern emotional und drücken Sie Ihre Motivation aus.

Ich empfehle folgende Dramaturgie: Beginnen Sie mit einer kurzen Zusammenfassung, wer Sie sind und was Sie besonders macht. Wählen Sie vier logische Eckpfeiler, die erfolgsorientiert dorthin führen, wo Sie jetzt sind. Versuchen Sie sich für jede Etappe eine erklärende Geschichte zu finden. Langweilen Sie die Zuhörer auch nicht mit zu vielen Jahreszahlen. Erinnern Sie sich noch an den Gesichtsunterricht. Das wirklich spannende waren die Ereignisse hinter den Zahlen.

Gehen Sie am Ende auch auf Ihr Engagement in der Freizeit ein.

Achten Sie auch auf das Wie. Reden Sie nicht zu schnell, seien Sie nicht gehetzt.

Sie müssen natürlich auch mit Rückfragen rechnen, auch mit Rückfragen die vielleicht provokant sind. Niemals sollten Sie sich darauf einlassen. Stattdessen sollten Sie sich bewusst machen, dass die Menschen, die Ihnen jetzt diese Fragen stellen, ein Interesse an Ihnen haben. Sonst würden Sie nicht dort sitzen. Wer will einen Mitarbeiter, der sich aus der Fassung bringen lässt…

 

Ihr Wissen auf den Prüfstand

Informieren Sie sich über das Unternehmen, breitgefächert, sprich im Internet oder in einem Archiv. Alles was mit Ihrem Aufgabenbereich zu tun hat, müssen Sie wissen. Als Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich sollten Sie die Kennzahlen im Blick haben. Ein Marketingbewerber muss natürlich erschlossene Märkte, angewendete Strategien und die Produktpallette kennen.

 

Warum möchten Sie wechseln

Sind Sie noch bei einem anderen Unternehmen eingestellt, wird garantiert die Frage kommen, warum Sie wechseln möchten. Begründen Sie immer mit einer Hinzu-Antwort und nie mit einer Wegvon-Antwort. Lassen Sie sich auch nicht auf irgendwelche Negativstatements zum aktuellen Unternehmen ein. Auch auf Fragen wie: „Wir haben gehört, dass die Mitarbeiter unzufrieden mit dem Umgangston sind“ versuchen Sie charmant eine Antwort zu finden, ohne den Ehrenkodex zu verletzen.

 

Frage nach Ihren Stärken und Schwächen

Nein, die Fragen nach Stärken und Schwächen sind nicht antiquiert. Sie werden nur heutzutage etwas umschrieben. „Welche Kompetenzen können Sie bei uns einbringen“ „Was wird Ihnen nicht so leicht in dieser Stelle fallen…“ Ihre Kompetenzen müssen unbedingt zur Stelle passen. Kompetenzen, die Sie benennen, müssen aussagekräftig sein und zur Stelle passen. Wie viel sagt die Stärke „Denkvermögen“ aus?

So müssen Buchhalter keine großen Redner sein. Bei einem Vertriebler könnte das Bekenntnis zu allzu großer Introversion irritieren.

Aus den genannten Kompetenzen muss sich ein harmonisches Bild ergeben. Manager, die große Schritte gehen, sind in den seltensten Fällen gleichzeitig detailorientiert. Umgekehrt sind sehr genaue Menschen dann eben nur in Ausnahmefällen zugleich auch Gestalter, die aufbauen, anpacken, neu schaffen.

Wie sind Ihre Pläne:

Was sind Ihre mittel‐ und langfristigen Planungen? Bereiten Sie sich gedanklich darauf vor, dass Ihre Gesprächspartner dies sehr gern wissen möchten. Auch hier lautet die Strategie: Seien Sie ehrlich und positiv. Geht es Ihnen vor allem um persönliche und fachliche Weiterentwicklung, so sagen Sie sie das.

 

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Herzliche Grüße

Maja Skubella

 

Über mich:

Als Bewerbungsberaterin habe ich in den letzten Jahren mehr als 1.000 Bewerbungsunterlagen geprüft und viele davon auch optimiert. Das war möglich auf Grund meiner Ausbildung zur Kommunikationswirtin, meiner vielfältigen praktischen Erfahrungen u.a. im Marketingbereich und durch die jahrelange Ausbildung "on the job" durch Svenja Hofert.

Als Karriereberaterin unterstütze ich Menschen, die nach einer längeren Pause wiedereinsteigen möchten oder/und eine Neuorientierung anvisieren. Als Mutter von drei Kindern zwischen sieben und 13 weiß ich genau, worum es geht, wenn mann Job und Familie vereinbaren möchte. Zusätzlich unterstütze ich Abiturienten bei der Erstorientierung und Absolventen bei der weiteren Karriereplanung. Ich bietet Einzelcoachings und Workshops an.

 

Kategorie: Vorstellungsgespräch