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Dynamisches Duo: Social Media und Aufmerksamkeit

Erinnern Sie sich noch an „Gangnam Style“? Das Video des koreanischen Rappers Psy brach bei YouTube alle Rekorde und steht mit 1,7 Milliarden Views sogar im Guiness-Buch. Doch erst Social Media und die neue Aufmerksamkeitsökonomie haben diesen Erfolg möglich gemacht. In der neuen Serie erkundet der KEX-Blog die Welt der sozialen Netze und ihren Einfluss auf den beruflichen Erfolg. Im ersten Teil werfen wir einen Blick auf die Geschichte von Social Media.
 

Schon mit dem Versand der ersten E-Mail 1971 durch den Ingenieur Ray Tomlinson war das weltweite Netz sozial. In den wilden 90ern dominierten schließlich Chats und Foren die Internetlandschaft. Doch erst mit dem Aufkommen sozialer Netzwerke wie Facebook (2004) und Twitter (2006) fanden technische Entwicklungen wie die hohe Verbreitung von internetfähigen Rechnern und Smartphones ihre Entsprechung in der sich verändernden Kommunikationskultur. Schnell machten sich „First Mover“ daran, gute Startpositionen zu sichern. Noch heute zählen in Deutschland vor allem diejenigen zu den angesehenen Twitterern, die den Dienst fast von Beginn nutzten. Auch so konnte sich etwa Sascha Lobo sein Image als Internet-Guru aufbauen.
 

Kein Wunder, denn im Internet herrscht uneingeschränkt die Aufmerksamkeitsökonomie. Wer zuerst kommt, mahlt auch zu erst. Nachahmer haben es schwierig und müssen ihre eigene Nische finden. Doch keine Angst, denn das Web akzeptiert auch den „Long Tail“. Die von Chris Anderson entwickelte Theorie sagt, dass es zwar einige Topseller gibt, E-Commerce-Anbieter durch eine große Anzahl von Nischenprodukten aber hier auf einen ähnlich hohen Umsatz kommen können. Eigentlich eine gute Nachricht, doch gerade die Deutschen zeigen sich gegenüber den Errungenschaften des Internets häufig noch ambivalent: Sie sind das einzige Volk in Europa, dass bei Google Street View seine Fassaden verpixeln lässt, zählt jedoch zu den häufigsten Nutzern.
 

Ungeachtet dessen wird die Nutzung von Social Media und Medienkompetenz im beruflichen Kontext immer wichtiger. Gerade Selbständige müssen sich im Web zu einer Marke entwickeln, um im endlosen Meer der PR-Experten, Coder und Designer noch aufzufallen. Karrierecoach Svenja Hofert rät deshalb auch zu einer „individuellen Herangehensweise an den sich verändernden Markt. Letztlich ist es eine Verzahnung von Aktivitäten, die den Erfolg ausmacht und nicht eine einzelne Maßnahme“.
 

In den weiteren Teilen der KEX-Blog-Serie zu Social Media geht es u.a. um twitternde Gründer, Social Heroes und die Transformation der eigenen Karriere durch Social Media.
 

Image (CC): re:publica

 

Kategorie: Social Media