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Die Geschichte der Bewerbung – Teil 1 (18. bis 20. Jahrhundert)

Die Generation der um die 30-jährigen hat heute eine Vielzahl von Möglichkeiten, Karriere zu machen. Dennoch hadern nicht wenige Generationsvertreter genau damit und haben Probleme, beispielsweise mit Absagen nach Bewerbungen umzugehen. In einer lockeren Reihe blicken wir hier im Blog auf die Geschichte der Bewerbung. Los geht es mit der Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, der Zeit der erzählenden Bewerbung.

Immer dann, wenn sich Kommunikation und Energieversorgung ändern, steht eine neue industrielle Revolution ins Haus. Die Industrialisierung ergriff zunächst die britischen Inseln, ehe sie dann auch in Europa in Gesellschaft, Wirtschaft, Verkehr und Städten ihre Spuren hinterließ. Erstmals war damit auch eine völlig neue Form von Arbeitnehmern gefordert. In den Jahrhunderten zuvor gab es nur (leibeigene) Bauern oder Städter, die ein nachgefragtes Handwerk beherrschten. Mit Aufkommen der Industriearbeit forderten die Manager aber plötzlich Nachweise über den Werdegang des Bewerbers. Das war oftmals nur eine Formsache, denn ein kurzer Text über die eigene Biografie reichte schon und liefert heute wertvolle Quellen für Historiker.

Die Anforderungen sollten sich jedoch insbesondere im 20. Jahrhundert rapide wandeln. Bis ca. 1950 reichte nicht mehr die lockere, eher zusammenhanglose Erzählung, sondern Firmen forderten detaillierte Auskunft über die bisherigen beruflichen Stationen. Lebensläufe wurden also immer häufiger verschriftlicht. Mit den neuen Kommunikationstechnologien ändern sich in den 60ern und 70ern jedoch auch die Erscheinungsformen von Bewerbungen. Zwar dominieren immer noch handschriftliche Lebensläufe, die maximal eine Seite lang waren.

Doch auch maschinengeschriebene Lebensläufe waren damals schon bekannt. Wer sich derart progressiv bewarb, durfte jedoch auf keinen Fall eine Schriftprobe vergessen. „Auch die Elternberufe und der Mädchenname der Mutter gehörten damals unbedingt in eine Bewerbung“, sagt Karrierecoach Svenja Hofert. Auf KEXPA gibt es übrigens Selbstlernprogramme, Selbstlernkurse und E-Books zum Thema „Bewerben und Karriere“. Schauen Sie doch mal rein, damit Sie auch wissen, wie Bewerbungen und die Arbeitswelt von morgen funktionieren.